Spielbericht 1. Spieltag MDOL 2020/21

Funke hat noch nicht gezündet

 

Saisonauftakt in Bad Blankenburg ein Déjà-vu des letzten Spielstartes, jedoch unter ganz anderen Bedingungen erwartete unser Team. Die lange Pause auf Grund der Covid-19-Pandemie hatte nun ein Ende und es sollte ein harter Kampf werden.

 

Doch es drückte irgendwie der Schuh, gerade in der ersten Viertelstunde fehlte dem Team die Orientierung auf dem Feld, leichtfertig verspielte man sich im Angriff die Chancen und ermöglichte Bad Blankenburg einen einfachen Start in die Partie. So zogen die Hausherren über 3:0 auf 6:3 davon. Nach 20 Minuten leuchtete gar ein 10:3 für die Lavendelstädter an der Anzeigetafel und es sah alles erneut nach einer Schmach für die Glockenstädter aus. Da halfen auch die vergebenen 100%igen Chancen der Gastgeber nicht wirklich, der eigene Angriff blieb schlichtweg zu ineffektiv. Eine Umstellung im Aufbau brachte einen leichten Aufwind, sodass die HSV’ler bis zu Halbzeit auf 12:8 verkürzen konnten.

 

In der 2. Hälfte fand sich das Team von Patrick Schatz zunächst besser zurecht, hielt den Abstand und hatte durch die doppelte Überzahl in der 36. Minute gar die Chance das Spiel noch einmal völlig offen zu gestalten. Dies gelang jedoch nicht, stattdessen netzte Bad Blankenburg nun phasenweise völlig ungehindert ein, währenddessen man sich selbst immer noch schwertat. Somit wirkte die Partie bereits entschieden, man schaffte es nicht den Hebel entscheidet umzulegen. Am Ende verbuchte man die erste Niederlage mit 27:22 der Saison.

 

Bereits am kommenden Wochenende heißt es daher enger zusammenrücken, gemeinsam kämpfen und sich selbst und dem Team zu vertrauen, um gegen den HC Glauchau Meerane zu punkten. Anpfiff der Geisterpartie ist 19:30 Uhr, sämtliche nicht aktive Spielbeteiligte sind auf Grund der Allgemeinverordnung des Weimarer Landes hierzu leider verboten.

 

Für den HSV Apolda spielten:

 

Tor: Igor Toskoski

 

Feld: Patrik Pristas 7/3, Slobodan Veselinovic 3, Sebastian Wenke 3, Kay Winter 3, Niklas Seifert 2, Malte Hansemann 1, Bojan Mirilo 1, Sebastian Triller 1, Norbert Bán 1, Jörg Heinemann, Florian Dejmek