Spielbericht 3. Spieltag MDOL 2020/21

Ohne Glanz doch mit vielem Neuen

 

Mit einer Schweigeminute zum Gedenken an Hans-Peter Groh und Volker Börmel, zweier Menschen, die Apoldas Handballsport enorm prägten, startete die Partie gegen Oebisfelde vor nahezu ausverkauftem Haus.

Da Lars Langer wieder mit im Aufgebot stand und auch Niklas Seifert sein Debüt im Erwachsenentrikot vor heimischen Publikum geben konnte, begann der HSV in der Anfangsphase mit sehr viel Tempo. Paraden von Igor sorgten für Ballgewinne und ließen die schnellen Youngsters Kay Winter und Lars Langer nach vorne eilen. Nach 10 Minuten hatten sie die Gäste damit definitiv überrascht und führten 6:2. Doch Oebisfelde stellte sich mit fortlaufender Spieldauer immer besser auf das Konzept ein, begann nach dem 8:3 in der 16. Minute selbst besser ins Spiel zu kommen. In Überzahl verkürzten sie nach 21 Minuten auf 8:7. Der anfängliche Tempospaziergang wurde nun ein wenig schwieriger und die Geduld im Angriff musste her, um sich die Chancen besser zu erarbeiten. Malte und Patrik, am Ende mit 10 Treffern heute der sicherste Schütze, hielten Ihre Mannschaft durch Tore in der Partie. Wieder weit absetzen gelang nicht noch einmal. Mit 12:10 trennten sich die Teams in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel blieb es die ersten Minuten beim Spiel mit mehreren Fehlern, doch die Herren von Patrick Schatz erarbeiteten sich erneut eine 4 Tore Führung 18:14 (40. Minute). Dank des ein oder anderen scharfen und platzierten Wurf von Patrik Pristas blieb die Partie in beruhigenden Fahrwasser. Zwar fanden die Gäste immer mal wieder in den Lücken Moritz Drebenstedt, doch agierte die Abwehr des HSV in den letzten Minuten noch einmal im Verbund. Die gewonnenen Bälle wurden mit Druck nach vorn gespielt und gelang nicht direkt die erste oder zweite Welle, sorgte Solobodan für die eher ruhigeren Treffer.

Am Ende leuchtete daher ein beruhigendes 29:23 auf der Anzeigetafel, welches damit den ersten Sieg in dieser Saison bedeutete.

Nicht alles ist Gold was glänzt, doch die Punkte sind echt, ist das Fazit der Partie. Jede Menge Arbeit liegt noch vor Patrick Schatz um das Team noch besser auf einander einzustellen und es zu einer Einheit zu formen. Dabei zählen nur die mitgenommenen Punkte und die sind aktuell mit 3:3 ausgeglichen. In der kommenden Woche in Köthen sollen dann die nächsten 2 Pluspunkte hinzukommen.

 

Für den HSV Apolda spielten:

Tor: Igor Toskoski, Thomas Poschbeck

 

Feld: Patrik Pristas 10/2, Lars Langer 4, Slobodan Veselinovic 4, Kay Winter 3, Niklas Seifert 3, Jörg Heinemann 2, Malte Hansemann 1, Norbert Ban 1, Bojan Mirilo 1, Sebastian Wenke sowie Alvaro Rajic, Florian Dejmek