Spielbericht 5. Spieltag MDOL 2019/20

Eigenen Spielwitz zu lange versteckt

Die nächste Auswärtsfahrt führte unseren HSV zu einem der Spitzenteams in dieser Saison. Delitzsch hatte in dieser Saison den Spagat zwischen Jung und Alt geschafft, sorgte gerade mit Wurfgewalt und Tempo für Gefahr von allen Positionen.

In der Anfangsphase zeigten gerade die NHV Spieler, dass sie mit Druck zum Tor ziehen können. Doch der HSV spielte ebenfalls mit Druck. Gerade Norbert zog immer wieder in die Lücken. Bis zur 16. Minute blieb die Partie offen, 6:6. In Überzahl agierten die Glockenstädter zu hektisch und unüberlegt, verschafften so den Hausherren Ballgewinne und so konnten diese davonziehen, 8:6. Gerade Frank Grohmann überwand die HSV Abwehr zu häufig. Ein ums andere Mal landete sein Wurf im Tor. Die Concordia zog daher bis zur Pause auf 15:10 davon.

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich das Team des HSV auf 16:13 heran, gerade weil nun Delitzsch in der Abwehr ohne Wendland agierte. Weiter schmelzen konnten sie den Rückstand jedoch nicht. Stattdessen zogen die Blau-Weißen noch einmal mit mehr Zug zum Tor, bestraften die Apoldaer umgehend und vergrößerten weiterhin über die rechte Angriffsseite ihren Vorsprung, 21:14. Mit ihrem Angriff beschäftigten sie die Glockenstädter durch Druck von allen Positionen, schafften diese die Mitte dicht zu machen, fanden die Gegner Platz auf der Außenposition. Es wirkte aussichtslos... Dennoch rappelte sich der HSV wieder auf, fand mehrfach Lücken, nutzte die Gelegenheit für schnelle Abschlüsse und Alvaro sorgte für den ein oder anderen Treffer. Die Spielführung wirkte leichter und überzeugte durch eine Aufholjagd mit Kontern durch Sebastian zum 26:22 und Alvaro zum 26:23. Das Foul an eben jenem wurde hierbei jedoch nicht gesehen, stattdessen gab es auf der Gegenseite eine Zeitstrafe gegen Patrik. Die Überzahl nutzten die Hausherren und trafen zum 27:23. Bojan blieb sicher vom Punkt und landete auch den letzten Treffer des Tages 27:25. Leider endete damit die Partie. Gerade die letzten Minuten schienen ganz klar dem HSV zu gehören, doch diese reichten eben nicht, um einen 7 Tore Rückstand vollständig aufzuholen und damit zählbares mit zu nehmen.

Nun bleibt die Verschnaufpause der Liga zum Regenerieren und weiter am Zusammenspiel zu arbeiten. Nach dieser müssen Punkte gesammelt werden, um den Klassenerhalt in dieser Saison möglich werden zu lassen.

 

Für den HSV spielten:

Tor: Igor Toskoski, Thomas Poschbeck

 

Feld: Sebastian Wenke 4, Alvaro Rajic 6, Bojan Mirilo 5/2, Jörg Heinemann 4, Slobodan Veselinovic 3, Norbert Bán 2, Torsten Dippmann, Nick Heinemann 1, Stefan Langer, Patrik Pristas 1, Christian Zander