Spielbericht 5. Spieltag MDOL 2018/19

Am Ende verlorener Punkt

 

Zweifellos fuhren die Apoldaer, wie auch in der vergangenen Spielzeit, als krasser Außenseiter in die sächsische Landeshauptstadt. Daher sollte man sich über den geholten Punkt freuen, doch dies war heute definitiv ein verlorener Punkt.

Die Partie begann und der HSV startete aus dem Rückraum erfolgreich mit 1:3. Dennoch bestrafte Dresden Fehlwürfe durch zügige Gegenstöße und glich vom Punkt zum 3:3 aus. Die Führung übernahmen die Gäste gleich wieder und setzten sich auf 3:5 ab. Oskar Emanuel als Regisseur führte die Zwote allerdings wieder heran, beim 5:5 und beim 7:7 war die Partie ausgeglichen. Frank Ihl reagierte daher und nahm nach 20 Minuten die Auszeit. Aus dieser heraus spielte der HSV erstmals selbst das Spiel, übernahm die Spielführung und setzte sich durch Treffer vom Kreis und von Sebastian auf 9:13 zur Pause ab.

Nach dem Seitenwechsel lief der Ball wieder nicht mehr so rund durch die Apoldaer Reihen und es stockte der Angriffs- und vor allem Tore-Motor etwas. Daher verkürzten die Hausherren auf 13:14. Der HSV behielt jedoch den Kopf oben, konnte weiterhin Tore erzielen und so waren es nach 47 Minuten wieder 3 Tore Vorsprung, die der HSV führte; auch gerade weil Igor im Tor wieder eine Glanzparade nach der anderen zeigte. Gar 8 Minuten vor Schluss führten die Männer 17:22. Und zudem erhielt die Bank von Elbflorenz eine Zeitstrafe, da sie die Entscheidungen der Offiziellen nicht mehr ganz verstanden. 5 Minuten vor Schluss versuchte Frank die Gemüter noch einmal zu beruhigen. Nach dieser netzte Nick zum 18:24 ein. Dresden antwortete prompt, 19:24. Und auch wenn Igor mehrfach von Außen parierte, so spielte man vorn nicht mehr ideenreich, vertändelte den Ball und kassierte weitere Gegentreffer. Nicht mehr ganz 90 Sekunden vor dem Ende verkürzten die Hausherern auf 23:24. Zudem bekam Norbert eine Zeitstrafe.  Die letzte Auszeit von Frank brachte nichts, denn wieder war der Ball zu schnell bei den Sachsen. Diese spielten clever und holten den Strafwurf heraus. 9 Sekunden vor Schluss trat Dresdens Werfer vom Punkt. Igor zog ihm jedoch den Zahn. Ja, richtig verstanden, er parierte mal eben den alles entscheidenden Wurf. Der Ball landete im Seitenaus und Dresdens Coach reagierte blitzschnell und legte die grüne Karte. Es gab die Auszeit und noch 2 Sekunden verblieben ehe es weiter ging. Aber wie es weiter ging, schockte alle in der Halle, ja wirklich jeder verstand die Handballregelwelt nicht mehr. Denn Slobodan zeigte man die rote Karte, begründete dies mit der neuen Abstandsregel und entschied auf Siebenmeter.

Wichtig ist, dieses Vergehen ist passiert, nachdem Dresdens Coach die Karte schon gelegt hatte, somit die Auszeit durch das Kampfgericht bereits angezeigt worden war.

Fakt ist, der Ball den Tom Hartmann nach Abpfiff vom Punkt warf, war ein Tor. Das 24:24 mit dem die Partie endete.

Mehr als hängende Gesichter bei unserer Mannschaft, denn sie hatten ein gutes Spiel gegen die ambitionierten Dresdner abgeliefert, welches ihnen in den letzten 10 Minuten völlig aus der Hand genommen wurde. Immer wieder die gleiche Situtation führte letztendlich zu dem Punktverlust. Ja, dem einen Punktverlust, denn heute waren hier definitiv 2 Tore drin.

Für dne HSV spielten:

Tor: Igor Toskoski, Istvan Lenyel

 

Feld: Sebastian Wenke 6, Bojan Mirilo 4/1, Jörg Heinemann 3, Nick Heinemann 3, Benjamin Trautvetter 2, Vasil Mitevski 2, Michal Mrozek 2, Norbert Bán 1, Slobodan Veselinovic 1