Spielbericht 7. Spieltag MDOL 2018/19

Keine Chance bei der Oberlosa in Plauen

Am heutigen Samstag reiste die Mannschaft in die Spitzenstadt zum SV 04 Plauen-Oberlosa.

In den ersten 10 Minuten dominierten die Abwehrreihen beider Mannschaften und zudem konnte keiner einen richtigen Spielfilm entwickeln. 100%-ige Chancen blieben ungenutzt und so stand es nach 9 Minuten nur 2:2. So langsam wachten die schwarz-gelben auf und gerade Ex-Einheit-Spieler Marc Mulhauf setzte seine „neuen“ Kollegen in Szene. Binnen zwei Minuten zogen sie auf 4:2 davon. Weiter ging es über 6:3 zum 9:5. Häufig in Unterzahl lief unser Team dem Rückstand hinterher. Doppelte Überzahl für die HSV’ler blieb ungenutzt und stattdessen traf die Heimmannschaft. Nach dem 10:8 kam es nach hartem Zupacken in der Apoldaer Defensive dazu, dass Benjamin 2 Minuten bekam und die Bank der anderen sah gelb. Nach Benne seinem Foul packte auch Nick hart zu. Glück für den HSV. Bis zur Pause lief das Spiel ähnlich weiter und so ging man mit 12:10 in die Kabinen.

Seitenwechsel und Tempo in Überzahl durch die Gastgeber und der Vorsprung wuchs durch den Hattrick vom Rechtsaußen auf 18:11 an. Gefühlt waren die Leviten gelesen, die Punkte abgehakt, und so spielten die Glockenstädter auch. Trotz noch 20 verbleibenden Minuten schienen nicht alle an eine Wende zu glauben und zogen so den Rest des Teams mit in den Sog nach unten. Je länger die Partie lief, desto besser spielten die Oberlosaer auf, kombinierten sich zu ansehnlichen Kempatoren oder netzten durch die Beine von Istvan Lengyel ein. Vorne konnte Norbert mehrere Treffer erzielen, diese konnten allerdings nichts mehr am Ausgang 29:22 ändern.

Zu keiner Zeit im Spiel war der Zug so, dass er hätte mit Punkten für Apolda hätte enden können. Verdient bleiben die Punkte heute in der Kurt-Helbig-Halle. Daher heißt es heute das Spiel wieder schnell vergessen und nach vorne schauen. Nächste Woche gegen Köthen gilt es die Gäste zu den Marionetten zu machen und selbst das Spiel führen.

 

Für den HSV spielten:

 

Tor: Igor Toskoski, Istvan Lengyel

 

Feld: Nobert Bán 7/3, Bojan Mirilo 5, Slobodan Veselinovic 4, Sebastian Wenke 2, Jörg Heinemann 2, Vasil Mitevski 1, Michal Mrózek 1, Torsten Dippmann, Igor Ilievski, Benjamin Trautvetter, Nick Heinemann