Verbandsliga gem. Jugend D Saison 2019/20

10. Spieltag: HSV Apolda vs. HSG Saalfeld/Könitz (29.02.2020)

 

Gut gekämpft

 

Was wir der Mannschaft heute anrechnen müssen ist der Kampfgeist und Wille bis zum Ende zu gehen, obwohl das Spiel da bereits klar für uns verloren war. Wir konnten zu Beginn gut mithalten, die erste Auszeit nach 10 Minuten von uns brachte jedoch nicht den erhofften Erfolg. Saalfeld hatte auf offene Deckung umgestellt und wir kamen damit nicht zurecht. Wir spielten statisch und wollten offenbar die sich bietenden Lücken nicht nutzen, obwohl wir das in der Pause angesprochen haben. Saalfeld konterte uns klassisch aus, auch weil wir an manch einer Stelle zuviel Bälle verloren, was wir vermeiden wollten. Dann wurden Pässe unter Bedrängnis gespielt, die meist nur den Gegner erreichten. Wenn wir uns einmal im 1:1 durch die Abwehr getankt hatten, dann fehlte der Biss den entscheidenden Schritt zu gehen, oder wir verloren im Prellen den Ball. 

In der zweiten Hälfte wollten wir nicht nachlassen und kämpfen, was die Jungs diesmal wirklich gut gemacht haben. Doch so richtig gelingen konnte uns das, was wir umsetzen wollten, da noch nicht. Zu statisch agierten wir weiter im Angriff, nutzten immer noch nicht die Lücken. Mattis war dann der erste, der das begriff, was angesagt war. Marc und Lenny auf rechts hatten offensichtlich nicht richtig zugehört und liesen diesen Willen vermissen, das Spiel breit machen, in die Tiefe gehen. Die Halben sollten dann Lücken reißen, die dann unsere Mitte nutzen sollte. Erst nach unserer letzten Auszeit funktionierte es auf einmal. Die Lücken wurden genutzt, man suchte und fand Ellias am Kreis. Leider diesmal zu spät! Doch darauf können wir aufbauen... Unsere Abwehr stand heute auch wesentlich besser als in Ilmenau, konnte aber den ein oder anderen guten Spielzug der techn. guten Saalfelder nicht verhindern. Klaus im Tor konnte sich mehrmals gut auszeichnen und setze so auch Impulse für unser Spiel.

Ob wir wollen oder nicht - wir müssen das Training besser nutzen. Hier vermissen wir manchmal die Konzentration und den Willen auch alles zu geben; zu oft wird herumdiskutiert und nicht richtig zugehört und auch herumgegeigelt. Sicherlich; Spaß gehört bei uns auch dazu, doch bitte da wo er hingehört. Wir haben es heute gesehen, dass wir am Ende auch konditionell am Limit waren, denn es war ein durchaus flottes Spiel. Es fehlten uns auch hier ein paar "Körner", doch den Willen und Biss hatten die Jungs, das ist gut so.

 

Für den HSV spielten:

 

Eicher, Klaus Louis (Tor); Scholz, Marwin (4); Malina, Lenny Leon; Stanelle, Philip (5), Naumann, Marc  (1) Stroech, Arthur (1), Elste, Mattis (5), Schneegaß, Elias Carl (3), Dejmek, Nick David