Verbandsliga gem. Jugend D Saison 2019/20

11. Spieltag: HBV Jena vs. HSV Apolda (07.03.2020)

 Stark gekämpft und dennoch am Ende mit leeren Händen nach Hause gefahren…

 

Das Positive zuerst! Unsere Kinder haben heute ein starkes, vor allem kämpferisch gutes Spiel in Jena abgeliefert, was am Ende auch zu unserem Vorteil hätte ausgehen können. Ja wir hatten sogar richtig gute Spielzüge parat und haben schöne Tore herausgespielt.

In der ersten Hälfte starteten wir wieder einmal ein wenig im Schlafmodus; nicht aufgepasst, den Halben von Jena nicht richtig am Durchmarsch gehindert und schon lagen wir mit 3:1 zurück. Eine kleine Umstellung zeigte Wirkung, wir stabilisierten die Abwehr und zunächst wollte auf beiden Seiten 3 Minuten lang kein Tor mehr fallen. In der 7. Minute erzielten wir das 3:2 und in der 9. Minute fiel der Ausgleich. Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe und keiner gab klein bei, es wurde um jeden Zentimeter „gekämpft“. Leider leisteten wir uns ab der 12. Minute wieder ein kleine gedankliche Auszeit und Jena entwischte uns mit drei Toren auf 7:4. Doch wir blieben am Ball! Aufopferungsvoll und wirklich nennenswert wie kraftvoll sich Sara gegen den guten Jenaer (Nr.17) in der Abwehr reinkniete und ihn nicht so zum Zug kommen ließ. Auch alle anderen waren jetzt hellwach und halfen sich gegenseitig aus, packten mit zu. Vorne lief es gut, wir konnten ab und zu die Lücken finden und nutzen; besser als in den letzten Spielen. So konnten wir bis zur Pause auf ein Tor auf 10:9 verkürzen. Hier geht noch was war unser Fazit.

So wollten wir dann in der zweiten Hälfte auch weiterspielen, was uns die ersten 10 Minuten zwar gut gelang, aber wir konnten die Läufe von Nr. 7 und 17 nie ganz unterbinden, uns passierten dann ein paar kleine Fehler zu viel und unsere gute Arbeit nach vorn war wieder hinüber. In der 30. Minute nahmen wir unsere Auszeit. Klaus hatte uns mit großartigen Paraden im Spiel gehalten, doch wir wollten noch mehr. Wir stellten wieder ein bisschen um und bis zur 37. Minute entwickelte sich ein richtiger kleiner Krimi, wo wir immer mehr auf die Überhohlspur einbogen und Jena ins Taumeln brachten; Ausgleich zum 17:17- Tolle Paraden von Klaus nach einem gehaltenen 7-Meter! Doch die Auszeit des HBV in der 38. Minute bekam uns nicht gut. Vielleicht hatten wir auch schon etwas zu viel Kräfte eingebüßt. Durch minimale Fehler machten wir es Jena zu einfach wieder mit zwei Toren zu enteilen, die wir leider in der verbleibenden Zeit nicht mehr aufholen konnten.

Somit mussten wir uns leider geschlagen geben, doch ein Grund zur Trauer gibt es nicht, denn wir müssen allen aussprechen, dass sie sich versucht haben an die Vorgaben zu halten und diese auch versucht haben umzusetzen. Alle bis auf Lenny konnten sich in die Torschützenliste eintragen und dadurch positive Erlebnisse auch hier mitnehmen. Die Abwehr hat am Ende gut funktioniert. Das man die guten Spieler auf Seiten des HBV dauerhaft nicht ausschalten konnte war dennoch ein gutes Zeichen, denn wir haben es ihnen wahrlich auch schwer gemacht sich durchzusetzen.  

So brauchen wir vor der morgigen Begegnung gegen Sonneberg keine Bange zu haben.

 

Für den HSV spielten:

Eicher, Klaus Louis (Tor); Scholz, Marwin (8); Malina, Lenny Leon; Stanelle, Philip (5), Naumann, Marc  (1); Naumann, Pascal (3), Stroech, Arthur (1), Dejmek, Nick David (1); Dimoska, Sara (1); Dimoski, Dragan (1)